Musiktheorie zum Sehen, Hören und Anwenden.
Maikstrings ist ein freies Lernportal für Musiktheorie aus Cuxhaven – vom ersten Notenkopf bis zum Quintenzirkel. Jedes Konzept wird mit eigenen Diagrammen erklärt und in drei kostenlosen Android-Apps direkt am Instrument anwendbar.
Ob du gerade erst anfängst, Noten zu lesen, oder schon Akkorde baust und verstehen willst, warum sie funktionieren – hier findest du klare Erklärungen ohne Umwege. Alle Themen sind miteinander verknüpft: Wer den Quintenzirkel versteht, erkennt sofort, warum bestimmte Akkordfolgen so natürlich klingen. Wer Intervalle kennt, hört Melodien anders. Die interaktiven Diagramme auf jeder Seite sind kein Beiwerk – sie sind der Kern. Musiktheorie lässt sich nicht nur lesen, sie muss man sehen und hören.
Ein Weg durch die Musiktheorie – vom Spiel zur Praxis
Vom ersten farbenfrohen Einstieg bis zur Theorie direkt am Instrument. Alle drei Apps sind kostenlos für Android und funktionieren vollständig offline.
Klang-Regenbogen
Spielerischer erster Schritt: Farben, Klänge und Formen zum Entdecken – ganz ohne Notenlesen. Der sanfte Einstieg für die Jüngsten.
Mehr erfahren → 10–17 JahreKlang-Spektrum
Musiktheorie Schritt für Schritt: Noten lesen, Rhythmus, Intervalle, Solfège und Hörübungen – mit Fortschrittsanzeige und Übungszielen.
Mehr erfahren → Für alleCircle of Fifths Auto
Sieben Werkzeuge am Instrument: Quintenzirkel, Akkord-Builder, Tonleitern, Intervalle, Schwingungsbilder, Stimmgerät und Metronom.
Mehr erfahren →Die sieben Bausteine, aus denen Musik gebaut ist
Dieser Leitfaden führt dich durch die Konzepte, die jeder praktizierende Musiker im Kopf hat – nicht akademisch vollständig, sondern so, dass du sie sofort am Instrument nutzen kannst. Jeder Abschnitt erklärt eine Idee und zeigt sie als Diagramm. Du musst sie nicht der Reihe nach lesen: Springe zu dem, woran du gerade arbeitest.
Das Notensystem & die Schlüssel
Noten halten flüchtige Töne dauerhaft fest. Das System besteht aus fünf Linien und den vier Zwischenräumen dazwischen. Welcher Ton auf welcher Linie sitzt, legt der Notenschlüssel am Anfang der Zeile fest.
Der Violinschlüssel (G-Schlüssel) deckt die höheren Lagen ab – Gitarre, Violine, rechte Hand am Klavier. Seine Linien heißen von unten nach oben E – G – H – D – F, die Zwischenräume F – A – C – E (das Merkwort „FACE"). Der Bassschlüssel (F-Schlüssel) trägt die tiefen Lagen – Bass, Cello, linke Klavierhand.
Vorzeichen
Ein Kreuz ♯ erhöht einen Ton um einen Halbton, ein ♭ erniedrigt ihn um einen Halbton, das Auflösungszeichen ♮ hebt beides wieder auf.
Intervalle – die Bausteine jeder Melodie
Ein Intervall ist der Abstand zwischen zwei Tönen. Jede Melodie und jeder Akkord ist eine Kombination dieser Bausteine. Gezählt wird in Stammton-Schritten: von der Prime über Sekunde, Terz, Quarte, Quinte, Sexte und Septime bis zur Oktave.
Hinter dem Klang steckt Physik. Die Zahlen wie 3:2 oder 5:4 sind Frequenzverhältnisse: Je einfacher das Verhältnis, desto mehr richten sich die Schwingungen aufeinander aus – und desto konsonanter (ruhiger) klingt das Intervall.
- 1:1 Prime · 2:1 Oktave – verschmelzen fast vollständig
- 3:2 reine Quinte – das Fundament des Quintenzirkels
- 4:3 reine Quarte · 5:4 große Terz · 6:5 kleine Terz
- 9:8 große Sekunde · 16:15 kleine Sekunde – hörbar reibend
Der emotionale Code dahinter: Die große Terz trägt das strahlende Fundament von Dur, die kleine Terz die nachdenkliche Färbung von Moll. Der Tritonus (historisch „Teufelsintervall") erzeugt maximale Spannung. Als Eselsbrücke fürs Hören dienen bekannte Melodien – die ersten beiden Töne des Star-Wars-Hauptthemas bilden zum Beispiel eine aufsteigende reine Quinte.
Tonleitern – die Landkarte der Töne
Eine Tonleiter ist eine festgelegte Folge von Ganz- und Halbtonschritten innerhalb einer Oktave. Die Dur-Tonleiter folgt überall demselben Muster:
Ganz – Ganz – Halb – Ganz – Ganz – Ganz – Halb
In C-Dur sind das die Töne C–D–E–F–G–A–H–C. Verschiebst du das Muster auf einen anderen Grundton, brauchst du Vorzeichen, um die Abstände zu erhalten – genau hier setzt der Quintenzirkel an.
Die drei Gesichter von Moll
- Natürliches Moll – die reine Paralleltonart (a-Moll teilt sich alle Töne mit C-Dur).
- Harmonisches Moll – die 7. Stufe wird erhöht, damit die Dominante stärker zur Tonika zieht.
- Melodisches Moll – 6. und 7. Stufe aufwärts erhöht, abwärts wieder natürlich.
Pentatonik & Modi
Die fünfstufige Pentatonik ist das Arbeitspferd von Rock, Pop und Blues – sie klingt fast immer stimmig, die „Blue Note" gibt dem Blues seine raue Färbung. Die Kirchentonleitern (Modi) erzeugen eigene Stimmungen: Dorisch wirkt mystisch, Lydisch episch, Phrygisch spanisch-orientalisch.
Akkorde – Töne übereinander geschichtet
Erklingen mindestens drei Töne gleichzeitig, entsteht ein Akkord. Der einfachste ist der Dreiklang: Grundton, Terz und Quinte – also zwei übereinandergestapelte Terzen. Welche Terzen du stapelst, bestimmt den Charakter:
| Typ | Aufbau (Halbtöne) | Charakter |
|---|---|---|
| Dur | 4 + 3 | hell, stabil |
| Moll | 3 + 4 | weich, dunkel |
| vermindert | 3 + 3 | gespannt |
| übermäßig | 4 + 4 | schwebend |
Umkehrungen, Septakkorde, Folgen
- Umkehrung: derselbe Akkord mit anderem Ton im Bass – C–E–G wird zu E–G–C. Macht Übergänge geschmeidiger.
- Septakkord: eine vierte Terz obenauf erzeugt den vollen Klang von Jazz und Blues (Cmaj7, C7, Cm7).
- Akkordfolgen: die berühmten Vier-Akkord-Folgen (I–V–vi–IV) sind einfach Wanderungen durch die sieben Stufenakkorde einer Tonart.
Der Quintenzirkel – die Landkarte der westlichen Musik
Der Zirkel ordnet die zwölf Töne so an, dass jeder Schritt rundherum genau einer reinen Quinte (sieben Halbtönen) entspricht. Starte auf C, zähle sieben Halbtöne hoch, du landest auf G; weiter zu D, A, E, H, Fis – bis du zwölf Schritte später zu C zurückkehrst. Diese eine Regel ordnet erstaunlich viel praktisches Wissen.
Vorzeichen ablesen
Jeder Schritt im Uhrzeigersinn fügt ein Kreuz hinzu, jeder gegen den Uhrzeigersinn ein B. C-Dur: keine Vorzeichen. G-Dur: ein ♯ (Fis). D-Dur: zwei ♯ (Fis, Cis). Du musst nie wieder abzählen.
Paralleltonarten
Der innere Ring zeigt zu jeder Dur-Tonart die Moll-Paralleltonart mit denselben Vorzeichen. C-Dur und a-Moll teilen sich alle sieben Töne – nur der Heimatton unterscheidet sich.
Nachbarn harmonieren
Direkt benachbarte Tonarten unterscheiden sich nur in einem einzigen Ton. Ein Song in C kann Akkorde aus G (eine Quinte höher) oder F (eine Quinte tiefer) entlehnen und klingt trotzdem stimmig.
Die sieben Stufenakkorde einer Dur-Tonart
Schichtet man auf jedem Ton der Tonleiter Terzen, ergeben sich sieben Akkorde, die natürlich zur Tonart gehören. In C-Dur:
| Stufe | Akkord | Funktion |
|---|---|---|
| I | C-Dur | Tonika – der Heimat-Akkord |
| ii | d-Moll | setzt Bewegung in Gang |
| iii | e-Moll | Farbakkord, oft Ersatz für I |
| IV | F-Dur | Subdominante – der Lift |
| V | G-Dur | Dominante – zieht stark zurück zu I |
| vi | a-Moll | Tonikaparallele – häufigster Ersatz für I |
| vii° | H vermindert | gespannt, leitet zu I |
Die klassischen Vier-Akkord-Folgen – I–V–vi–IV, I–vi–IV–V, ii–V–I – sind einfach Wanderungen durch diese sieben Akkorde.
Rhythmus – der Puls der Musik
Der Rhythmus strukturiert die Zeit. Jeder Notenwert halbiert den nächstgrößeren: Eine ganze Note entspricht zwei halben, vier Vierteln, acht Achteln, sechzehn Sechzehnteln. Pausen sind die Stille dazwischen – ebenso wichtig wie die Töne.
Taktarten
- 4/4 – der treibende Standard von Rock und Pop.
- 3/4 – der schwingende Walzer.
- 6/8 – fließend, in zwei Dreiergruppen gefühlt.
- 5/4, 7/8 – ungerade Taktarten für Spannung in Jazz und Progressive Rock.
Groove durch Verschiebung
Synkopen und Off-Beats betonen die unbetonten Zählzeiten – das Prinzip hinter Reggae, Funk und Ska. Üben mit dem Klick auf 2 und 4 statt auf jedem Schlag trainiert genau dieses Gefühl.
Weiterlesen: Rhythmus als einer der sieben Bausteine der Musik →
Gehörbildung – Konsonanz sichtbar gemacht
Dein wichtigstes Werkzeug sind die Ohren. Das relative Gehör – das Erkennen von Tonabständen im Verhältnis zueinander – kann jeder mit etwas Training erlernen; man muss kein „absolutes Gehör" haben.
Warum klingt eine Quinte rein und eine kleine Sekunde reibend? Es liegt an den Frequenzverhältnissen. Bei einer reinen Quinte (3:2) wiederholt sich die gemeinsame Wellenform sauber und regelmäßig. Bei einer kleinen Sekunde (16:15) liegen die Frequenzen so dicht beieinander, dass sich die Wellen gegenseitig stören – es entstehen hörbare Schwebungen.
Genau das machen die animierten Schwingungsbilder der App sichtbar: Du trainierst dein Auge, das zu bestätigen, was dein Ohr hört. Beginne im Hörtraining nur mit reinen Quinten und Oktaven, nimm Terzen und Sexten dazu, sobald diese sicher sitzen – fünf Minuten am Tag summieren sich schnell.
Die Elemente der Musik – sieben Bausteine im Detail
Der Leitfaden oben gibt den schnellen Überblick. Wer tiefer einsteigen möchte, findet in dieser ausführlichen Lektüre die sieben klassischen Elemente, aus denen jedes Stück gebaut ist – von Rhythmus und Melodie über Harmonie und Dynamik bis Klangfarbe, Form und Tempo. Jeder Baustein bekommt eine eigene Seite mit Beispielen zum Hören.
Praktische Helfer – direkt im Browser
Im Proberaum braucht man pragmatische Werkzeuge, die sofort funktionieren. Metronom und Stimmgerät laufen lokal über die Web Audio API (das Stimmgerät zusätzlich über das Mikrofon via getUserMedia) – ohne dass Audiodaten dein Gerät verlassen.
Präzisions-Metronom
40–240 BPM, Taktarten 2/4, 3/4, 4/4 und 6/8, Akzent auf der „1", optionale Triolen und Sechzehntel. Visuelles Pendel fürs Auge, präziser Klick fürs Ohr.
Chromatisches Stimmgerät
Tonhöhenerkennung über den YIN-Algorithmus – stabil auch bei Vibrato und obertonreichen Saiten. Standardstimmung E–A–D–G–H–e wird automatisch erkannt.
BPM-Tap-Counter
Tippe im Takt mit, das Tempo wird sofort in Schlägen pro Minute berechnet – ideal zum schnellen Bestimmen der Geschwindigkeit eines Songs.
Frequenz- & Tonhöhenrechner
Zeigt, welche Frequenz in Hertz zu welchem Ton gehört. Der Kammerton a¹ liegt standardmäßig bei 440 Hz – festgelegt in der Norm ISO 16.
Wichtige Begriffe an einem Ort
Eine kurze Referenz für die Begriffe, die auf dieser Seite am häufigsten vorkommen – zum Überfliegen gedacht, nicht zum Durchlesen.
- Tonika
- Der Heimat-Ton einer Tonart – der Ton, in den sich eine Melodie auflöst. In C-Dur ist die Tonika C.
- Dominante
- Die fünfte Stufe (V). Der Dominantakkord zieht am stärksten zurück zur Tonika.
- Subdominante
- Die vierte Stufe (IV). Führt von der Tonika weg und baut moderate Spannung auf.
- Paralleltonart
- Die Moll-Tonart mit exakt denselben Tönen wie eine Dur-Tonart. C-Dur und a-Moll sind Paralleltonarten.
- Enharmonisch
- Zwei Namen für denselben Ton – Fis und Ges klingen identisch, werden je nach Tonart unterschiedlich notiert.
- Diatonisch
- Zu den sieben Tönen einer Tonart gehörend. Ein chromatischer Akkord entlehnt Töne von außerhalb.
- Dreiklang
- Ein dreitöniger Akkord aus zwei gestapelten Terzen: Grundton, Terz, Quinte.
- Umkehrung
- Derselbe Akkord mit anderem Ton im Bass. C–E–G ist die Grundstellung, E–G–C die erste Umkehrung.
- Cent
- Einheit für Tonhöhenabweichung: 100 Cent pro Halbton. Hörbar wird ein Problem ab etwa 5–10 Cent.
- BPM
- Schläge pro Minute. 60 BPM = ein Schlag pro Sekunde. Andante liegt bei etwa 76–108, Allegro bei 120–156.
- Taktart
- Zwei Zahlen am Stückbeginn. Oben: Zählzeiten pro Takt. Unten: welcher Notenwert eine Zählzeit erhält.
- H und B
- Deutsch: H = international B; deutsches B = international B♭. Wichtig beim Lesen englischsprachiger Quellen.
Sechs Routinen für dein wöchentliches Üben
Werkzeuge helfen nur, wenn sie benutzt werden. Hier sind sechs konkrete Routinen aus der Unterrichtspraxis – kombiniere sie frei mit dem, woran du gerade arbeitest.
Fünfminütiges Warm-up
Wähle jeden Morgen eine zufällige Tonart auf dem Zirkel. Spiele ihre Tonleiter auf und ab, dann arpeggiere die Akkorde I, IV und V. Nach zwei Minuten sind die Finger wach und das Ohr in dieser Tonart angekommen. Drehe dich im Laufe der Woche im Uhrzeigersinn weiter durch den Zirkel.
Gehörbildungs-Übung
Öffne die Intervall-Ansicht, stelle die Audio-Wiedergabe auf Zufall und versuche, jedes Intervall zu benennen, bevor du auf die Lösung tippst. Beginne nur mit reinen Quinten und Oktaven; nimm Terzen und Sexten dazu, sobald diese sicher sitzen. Fünf Minuten am Tag summieren sich schnell.
Akkord für Akkord transkribieren
Such dir einen Song aus, den du magst. Finde seine Tonart auf dem Zirkel und schreibe die sieben diatonischen Akkorde auf, die zur Verfügung stehen. Die meisten Pop-Songs nutzen nur drei oder vier davon – mit dieser Spickliste wird das Heraushören ein Ausschlussverfahren statt Raterei.
Tempo-Leiter
Spiele eine schwierige Stelle dreimal sauber bei 60 BPM. Erhöhe auf 66, dann 72, dann 80. Sobald du einen Fehler machst, gehe zwei Stufen zurück. Das Metronom plus diese Regel führt dich schneller zum Aufführungstempo als jeder Rat „spiel einfach schneller".
Schwingungsbilder hören
Spiele zwei Töne im Abstand einer Quinte und beobachte, wie die gemeinsame Wellenform sich in ein sauberes, sich wiederholendes Muster setzt. Spiele dann zwei Töne im Abstand eines Tritonus und beobachte, wie dieselbe Anzeige flackert. Du trainierst dein Auge, das zu bestätigen, was dein Ohr hört.
Songwriting-Spaziergang
Öffne den Zirkel, wähle eine Dur-Tonart und schreibe ihre sieben diatonischen Akkorde auf. Such dir vier davon in beliebiger Reihenfolge aus – das ist deine Strophe. Ordne dieselben vier für den Refrain neu an. Füge für die Bridge die Paralleltonart in Moll hinzu. Schon hast du eine komplette Song-Struktur.
Häufig gestellte Fragen
Fragen zur Musiktheorie und zu den Werkzeugen auf dieser Website – kurz beantwortet.
Muss ich Noten lesen können, um diese Seite zu nutzen?
Nein. Die Inhalte zeigen dieselbe Information mehrfach: als Akkordsymbol, als Stufenzahl, als Notenbild und – wo es sinnvoll ist – als Griffbild für Gitarre. Du kannst mit der Darstellung arbeiten, die dir heute zugänglich ist, und die anderen nach und nach dazunehmen. Wer das Notenlesen gezielt aufbauen möchte, findet im Übungsbereich ein eigenes Modul dafür.
Brauche ich ein Konto oder eine Anmeldung?
Nein. Alle Lerntexte, Diagramme und Übungen sind ohne Registrierung zugänglich. Der Lernfortschritt im Übungsbereich wird ausschließlich lokal in deinem Browser gespeichert und nicht an einen Server übertragen. Löschst du die Browserdaten oder wechselst du das Gerät, beginnt der Fortschritt wieder bei null.
Wie genau ist das Stimmgerät im Browser?
Das Stimmgerät arbeitet mit dem YIN-Algorithmus bei 44,1 kHz Abtastrate und gibt die Abweichung in Cent aus. Unter normalen Übungsbedingungen – ruhiger Raum, klar angeschlagener Ton – liegt die Auflösung im Bereich weniger Cent. Starkes Vibrato, Verzerrung oder Umgebungslärm verringern die Genauigkeit. Das Mikrofonsignal wird lokal im Browser verarbeitet und verlässt dein Gerät nicht.
Für welche Instrumente sind die Inhalte gedacht?
Akkordlehre, Tonleitern, Intervalle und Rhythmus sind instrumentenunabhängig und gelten für Klavier, Gitarre, Bass, Ukulele, Blasinstrumente und Gesang gleichermaßen. Die Griffbrettdarstellungen beziehen sich auf die sechssaitige Gitarre in Standardstimmung (E–A–D–G–H–e). Das Stimmgerät ist chromatisch und erfasst jedes tonhöhenbestimmte Instrument sowie die Singstimme.
Wie ist der Unterschied zwischen enharmonisch gleichen Tönen gemeint?
Cis und Des klingen auf dem Klavier gleich, sind aber nicht dasselbe. Der Name richtet sich nach der Funktion: Ein Ton, der nach oben aufgelöst wird, wird als erhöhter Ton geschrieben, einer mit Zug nach unten als erniedrigter. Deshalb steht in einer Kadenz nach D-Dur ein Cis. Im Übungsbereich gibt es dazu ein eigenes Modul.
In welcher Reihenfolge sollte ich die Themen durchgehen?
Sinnvoll ist: Notensystem und Schlüssel, dann Intervalle, dann Tonleitern, dann Akkorde, dann der Quintenzirkel. Rhythmus lässt sich parallel zu allem anderen üben. Du musst dich aber nicht an diese Reihenfolge halten – springe zu dem Thema, an dem du gerade am Instrument arbeitest, das bleibt erfahrungsgemäß besser hängen.
Wie viel Übungszeit ist realistisch?
Zehn bis fünfzehn Minuten täglich bringen bei Gehörbildung und Notenlesen deutlich mehr als zwei Stunden am Wochenende, weil beides auf Gewöhnung beruht und nicht auf Kraftaufwand. Eine gute Aufteilung sind drei Blöcke à fünf Minuten: ein Gehörmodul, ein Lesemodul und ein Theoriemodul.
Die Seite ist kostenlos – wie wird sie finanziert?
Über Werbung. Es gibt keine Bezahlschranke, kein Abonnement und keinen Verkauf personenbezogener Daten. Welche Cookies und Dienste dabei zum Einsatz kommen, steht in der Datenschutzerklärung.
Wer schreibt diese Inhalte?
Die Texte, Diagramme und Übungen stammen von Maik Krohm (Maikstrings) und entstehen aus der eigenen Unterrichts- und Spielpraxis. Anmerkungen und Korrekturhinweise sind willkommen – die Kontaktseite führt die Wege auf.