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Maikstrings · Android · Kostenlos

Circle of Fifths Auto

Sieben Werkzeuge, die zusammengehören: ein interaktiver Quintenzirkel, ein Akkord-Builder, Tonleiter- und Intervall-Ansichten, animierte Schwingungsbilder, ein Metronom und ein Stimmgerät. Für alle, die Musiktheorie direkt am Instrument anwenden wollen, statt nur darüber zu lesen.

Quintenzirkel 30+ Akkordtypen Stimmgerät Metronom Tonleitern Intervalle Schwingungsbilder Gitarrenakkorde PDF-Export 6 Sprachen Offline
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Tippe auf ein Segment

Der vollständige Quintenzirkel

Drei Ringe, zwölf Tonarten, vierundzwanzig Dur- und Moll-Parallelen — mit Intervallverhältnissen, enharmonischen Schreibweisen und Stufenakkorden in einer Ansicht. Tippe auf einen Sektor, um Tonleiter, Gitarrengriffe und Theorie zu öffnen.

Circle of Fifths Tonart C Quinten 5 Dur-Dreiklänge C-E-G 4 Quarte Moll-Dreiklänge Am=A-C-E G-B-D D-F♯-A A-C♯-E E-G♯-B B-D♯-F♯ F♯-A♯-C♯ C♯-E♯-G♯ G♯-B♯-D♯ D♯-F𝄪-A♯ A♯-C𝄪-E♯ E♯-G𝄪-B♯ G D A E B F♯ C♯ G♯ D♯ A♯ E♯ A♭♭-C♭-E♭♭ E♭♭-G♭-B♭♭ B♭♭-D♭-F♭ F♭-A♭-C♭ C♭-E♭-G♭ G♭-B♭-D♭ D♭-F-A♭ A♭-C-E♭ E♭-G-B♭ B♭-D-F F-A-C A♭♭ E♭♭ B♭♭ F♭ C♭ G♭ D♭ A♭ E♭ B♭ F Em=E-G-B Bm=B-D-F♯ F♯m=F♯-A-C♯ C♯m=C♯-E-G♯ G♯m=G♯-B-D♯ D♯m=D♯-F♯-A♯ A♯m=A♯-C♯-E♯ E♯m=E♯-G♯-B♯ B♯m=B♯-D♯-F𝄪 F𝄪m=F𝄪-A♯-C𝄪 C𝄪m=C𝄪-E♯-G𝄪 F♭m=F♭-A♭♭-C♭ C♭m=C♭-E♭♭-G♭ G♭m=G♭-B♭♭-D♭ D♭m=D♭-F♭-A♭ A♭m=A♭-C♭-E♭ E♭m=E♭-G♭-B♭ B♭m=B♭-D♭-F Fm=F-A♭-C Cm=C-E♭-G Gm=G-B♭-D Dm=D-F-A 3:2 9:8 5:3 5:4 15:8 64:45♭ 16:15♭ 8:5 6:5 16:9♭ 4:3 1:1 Verhältnis 𝄞

Tippe auf ein Segment · Äußerer Ring: Dur-Tonarten mit Kreuzen · Mittlerer Ring: Dur-Tonarten mit Bs · Innerer Ring: Paralleltonarten in Moll


7 Werkzeuge in einer App

Alles was du für Musiktheorie brauchst

Tonarten, Akkorde, Tonleitern, Schwingungsbilder, Stimmgerät und Metronom — vollständig offline, ohne Anmeldung, sofort einsatzbereit.

🎶

Quintenzirkel

Alle 24 Tonarten auf einen Blick — Dur außen, Moll innen. Antippen wählt die Tonart, langes Drücken öffnet Details zu Vorzeichen, Paralleltonart und Stufenakkorden.

🎸

Akkord-Builder

Über 30 Akkordtypen: Dreiklänge, Septakkorde, sus, add, alterierte und erweiterte Akkorde bis 13. Spezialmodus erkennt eigene Voicings und schlägt den Namen vor.

𝄞

Tonleitern & Noten

Dur-Tonleiter im Notensystem mit Stufenanalyse, Schrittmuster (Ganz/Halb) und Intervallen vom Grundton. Notenschrift und Theorie direkt verknüpft.

~

Intervalle

Alle Intervalle der gewählten Tonart als Liste — mit Halbtonanzahl, Funktion und Hörbeispiel beim Antippen. Gehörbildung direkt in der App.

〰️

Schwingungsbilder

Animierte Wellenform-Visualisierung zeigt die Schwingung jedes Tons in Echtzeit. Obertonstrukturen und Klangcharakter werden grafisch greifbar — warum Intervalle harmonisch klingen.

Metronom

40–240 BPM, Taktarten 2/4, 3/4, 4/4 und 6/8. Visuelles Pendel für das Auge, präziser Klick fürs Ohr.

🎤

Stimmgerät

Chromatisches Stimmgerät auf Basis des YIN-Algorithmus. Erkennt den gespielten Ton über das Mikrofon und zeigt die Abweichung in Cent. Standardstimmung E–A–D–G–H–e wird automatisch erkannt.


Musiktheorie-Leitfaden

Ein kurzer, praktischer Leitfaden zu den Themen dieser App

Wenn du neu in der Musiktheorie bist — oder nach einer langen Pause zurückkehrst — führen dich die folgenden Abschnitte durch die Ideen, die die Circle of Fifths Auto App dir an die Hand gibt. Das Ziel ist nicht akademische Vollständigkeit, sondern genug Praxiswissen, um wirklich nutzen zu können, was du auf dem Bildschirm siehst, wenn du dich mit deinem Instrument hinsetzt.

1. Warum der Quintenzirkel die Landkarte der westlichen Musik ist

Der Zirkel ordnet die zwölf Töne der gleichstufigen Stimmung so an, dass jeder Schritt rund um den Zirkel genau eine reine Quinte (sieben Halbtöne) entspricht. Starte auf C, zähle sieben Halbtöne hoch und du landest auf G. Wiederhole das von G aus und du erreichst D, dann A, E, H, Fis und so weiter, bis du zwölf Schritte später zu C zurückkehrst. Diese eine Regel ordnet erstaunlich viel praktisches Wissen:

  • Vorzeichen erscheinen der Reihe nach: Jeder Schritt im Uhrzeigersinn fügt ein Kreuz hinzu, jeder Schritt gegen den Uhrzeigersinn ein B. C-Dur hat keine Vorzeichen, G-Dur hat ein Kreuz (Fis), D-Dur hat zwei (Fis, Cis) und so weiter.
  • Nahverwandte Tonarten sitzen direkt nebeneinander. Ein Song in C-Dur kann Akkorde aus G-Dur (eine Quinte höher) oder F-Dur (eine Quinte tiefer) entlehnen und klingt trotzdem stimmig — ihre Tonleitern unterscheiden sich nur in einem einzigen Ton.
  • Modulationen über den Zirkel hinweg wirken weiter entfernt. Ein Sprung von C-Dur nach Fis-Dur (sechs Quinten entfernt, auf der gegenüberliegenden Seite des Zirkels) ist absichtlich dramatisch; genau diese Entfernung macht den Klang so kühn.

2. Dur und Moll — dieselben Töne, eine andere Stimmung

Zu jeder Dur-Tonart gehören dieselben sieben Töne wie zu einer bestimmten Moll-Tonart — ihrer Paralleltonart. In der App sitzt die Paralleltonart in Moll auf dem inneren Ring direkt unter ihrem Dur-Partner auf dem äußeren Ring. C-Dur und a-Moll teilen sich dieselbe Vorzeichnung (keine Kreuze, keine Bs). Der Unterschied liegt darin, welchen Ton du als Heimat behandelst: Beginnst und endest du auf C, ergibt sich der vertraute helle Dur-Klang; zentrierst du alles um A, wirken dieselben sieben Töne nachdenklich und mollig.

Genau deshalb wechselt ein großer Teil des Songwritings in Pop und Rock zwischen den beiden, ohne jemals die Vorzeichen zu ändern. Wenn du das Paar Dur/Paralleltonart einmal verstanden hast, ist der Wechsel von einer Strophe in a-Moll zum Refrain in C-Dur ein einziger gedanklicher Schritt, keine echte Modulation.

3. Stufenakkorde — die sieben Akkorde, die zu einer Tonart gehören

Schichtet man auf jedem Ton einer Dur-Tonleiter Terzen, ergeben sich sieben Akkorde, die alle natürlich in dieser Tonart liegen. In C-Dur sind das:

  • I · C-Dur · Tonika, der Heimat-Akkord
  • ii · d-Moll · Subdominantvertreter, setzt Bewegung in Gang
  • iii · e-Moll · Farbakkord, häufig als Ersatz für I
  • IV · F-Dur · Subdominante, der Lift
  • V · G-Dur · Dominante, zieht stark zurück zu I
  • vi · a-Moll · Paralleltonart, der häufigste Ersatz für I
  • vii° · H vermindert · gespannt, leitet zu I

Die klassischen Vier-Akkord-Folgen, die du in unzähligen Songs hörst — I–V–vi–IV, I–vi–IV–V, ii–V–I — sind einfach Wanderungen durch diese sieben Akkorde. Ein langer Druck auf eine Tonart in der App zeigt dir genau diese sieben Akkorde, bereit zum Übernehmen in deine eigene Skizze.

4. Die Intervallverhältnisse im Zirkel lesen

Die Zahlen wie 3:2, 4:3 und 5:4 auf dem inneren Ring sind Frequenzverhältnisse der reinen Stimmung. Sie beschreiben die einfachstmögliche Beziehung zwischen zwei Tönen und erklären, warum manche Intervalle konsonant klingen und andere unruhig:

  • 1:1 Prime — derselbe Ton
  • 2:1 Oktave — ein Ton schwingt doppelt so schnell wie der andere
  • 3:2 reine Quinte — das Fundament des gesamten Zirkels
  • 4:3 reine Quarte
  • 5:4 große Terz · 6:5 kleine Terz
  • 9:8 große Sekunde · 16:15 kleine Sekunde

Je einfacher das Verhältnis, desto mehr richten sich die beiden Wellenformen zeitlich aufeinander aus und desto mehr hört unser Ohr sie als zusammengehörig. Die animierten Schwingungsbilder in der App machen das sichtbar: Eine reine Quinte (3:2) erzeugt ein sauberes, sich wiederholendes Muster; eine kleine Sekunde (16:15) erzeugt sichtbare Interferenz. Du hörst, was du siehst.

5. Akkordtypen verständlich erklärt

Der Akkord-Builder kennt über dreißig Typen. Sie klingen kompliziert, wenn man sie ausschreibt (C13♯11, jemand?), zerfallen aber in wenige Bausteine:

  • Dreiklänge sind dreitönige Akkorde: Dur (C–E–G), Moll (C–Es–G), vermindert (C–Es–Ges), übermäßig (C–E–Gis).
  • Septakkorde ergänzen den siebten Ton über dem Grundton und erzeugen den vollen Klang von Jazz und Blues: Cmaj7, C7, Cm7, Cm7♭5 usw.
  • Sus-Akkorde ersetzen die Terz durch Sekunde oder Quarte, nehmen damit den Dur-/Moll-Charakter heraus und erzeugen Spannung: Csus2, Csus4.
  • Add-Akkorde fügen einen Ton hinzu, ohne über die Septime zu schichten: Cadd9 = C-Dur plus ein D obenauf.
  • Erweiterte Akkorde schichten None, Undezime und Tredezime über die Septime für volle Jazz-Klangfarben.
  • Alterierte Akkorde erhöhen oder erniedrigen einen dieser oberen Töne (♯11, ♭13), um Dominantspannung zu erzeugen.

Sobald du das Muster erkennst, wirkt ein Akkordsymbol wie Cm9 nicht mehr wie ein Code, sondern wie ein Rezept: ein Cm7 mit einem D obendrauf.

6. Stimmgeräte, der YIN-Algorithmus und was „Cent“ bedeutet

Ein Gitarrenstimmgerät hat eine Aufgabe: in Echtzeit zu zeigen, wie weit der gerade gespielte Ton von der gewünschten Tonhöhe entfernt ist. Das integrierte Stimmgerät der App nutzt den YIN-Algorithmus, ein Verfahren zur Tonhöhenerkennung, das speziell für einstimmige Instrumente entwickelt wurde. Es vergleicht das Audiosignal mit leicht verzögerten Kopien seiner selbst und findet die Verzögerung, bei der sie am besten übereinstimmen — diese Verzögerung entspricht der Periode der Grundfrequenz. Der Vorteil gegenüber einfachen FFT-basierten Stimmgeräten: YIN bewältigt Vibrato, leichtes Bending und obertonreiche gezupfte Saiten deutlich sauberer.

Die Abweichung von der Zieltonhöhe wird in Cent angegeben: 100 Cent ergeben einen Halbtonschritt, 50 Cent sind also die Grenze zwischen zwei benachbarten Tönen. Die meisten Ohren hören ein Instrument ab etwa 5–10 Cent Abweichung als „verstimmt“. Trainierte Ohren bemerken weniger. Mit Übung und der visuellen Rückmeldung des Stimmgeräts lernst du, zu spüren, wo sauberes Stimmen auf deinem Griffbrett wirklich liegt.

7. Das Metronom ist ein Übungsinstrument, keine Stoppuhr

Die meisten Anfänger nutzen ein Metronom, um in einem Tempo zu spielen. Bessere Spieler nutzen es, um gegen ein Tempo zu üben. Ein paar Gewohnheiten, die sich schnell auszahlen:

  • Beginne ein neues Stück in einem Tempo, in dem jeder Ton sauber sitzt — auch wenn das das halbe Zieltempo bedeutet. Geschwindigkeit baut auf Genauigkeit auf, nie umgekehrt.
  • Lege den Klick auf die Zählzeiten 2 und 4 statt auf jeden Schlag. Du spürst den Groove, statt von ihm gezogen zu werden.
  • Übe mit dem Klick nur auf der Eins jedes zweiten Taktes. Dein inneres Zeitgefühl füllt die Lücke — und genau das ist es, was sich zu trainieren lohnt.
  • Wechsle durch 2/4, 3/4, 4/4 und 6/8 in derselben Übung. Jede Taktart betont andere Töne und deckt andere Schwächen auf.

Das visuelle Pendel in der App ist genau dafür gemacht: Wenn du den Klick nicht mehr hörst, sondern siehst, hast du den Puls verinnerlicht.

8. Alles zusammen — eine Übungsroutine

Eine produktive zwanzigminütige Session mit der App könnte so aussehen: Instrument mit dem chromatischen Stimmgerät stimmen (eine Minute); eine Tonart auf dem Zirkel wählen und ihre Stufenakkorde durchgehen (zwei Minuten); die Tonleiter im Notensystem langsam spielen und dabei jede Stufe laut benennen (fünf Minuten); eine der vorgeschlagenen Akkordfolgen in zwei Voicings ausprobieren — einfach und Barré (sieben Minuten); zum Abschluss über dieselbe Folge improvisieren, das Metronom auf 2 und 4 (fünf Minuten). Wiederhole diese Routine am nächsten Tag in einer anderen Tonart — eine Quinte weiter im Zirkel. Nach zwölf Tagen hast du jede Tonart auf dem Instrument geübt.


Glossar

Wichtige Begriffe an einem Ort

Eine kurze Referenz für die Begriffe, die auf dieser Seite und in der App am häufigsten vorkommen. Speichere diesen Abschnitt — er ist zum Überfliegen gedacht, nicht zum Durchlesen.

Tonika
Der Heimat-Ton einer Tonart — der Ton, in den sich eine Melodie auflöst und auf dem sie abgeschlossen wirkt. In C-Dur ist die Tonika C.
Dominante
Die fünfte Stufe der Tonleiter und der Akkord, der darauf steht. Der Dominantakkord (V) zieht am stärksten zurück zur Tonika.
Subdominante
Die vierte Stufe der Tonleiter (IV). Sanfter als die Dominante, führt die Musik von der Tonika weg, ohne starke Spannung aufzubauen.
Paralleltonart
Die Moll-Tonart, die exakt dieselben Töne hat wie eine bestimmte Dur-Tonart. C-Dur und a-Moll sind Paralleltonarten.
Enharmonisch
Zwei verschiedene Namen für denselben Ton — Fis und Ges klingen auf dem Klavier identisch, werden aber je nach Tonart unterschiedlich notiert.
Diatonisch
Zu den sieben Tönen einer Tonart gehörend. Ein diatonischer Akkord verwendet nur diese sieben Töne; ein chromatischer Akkord entlehnt Töne von außerhalb.
Dreiklang
Ein dreitöniger Akkord, gebildet durch das Schichten zweier Terzen: Grundton, Terz, Quinte. Dur- und Moll-Dreiklänge sind das Fundament der Harmonik.
Umkehrung
Derselbe Akkord mit einem anderen Ton im Bass. C–E–G ist die Grundstellung, E–G–C ist die erste Umkehrung.
Voicing
Eine bestimmte Art, einen Akkord auf dem Instrument zu spielen — welche Saiten, Bünde oder Klaviertasten in welcher Reihenfolge von unten nach oben.
Cent
Eine Einheit für Tonhöhenabweichung: 100 Cent pro Halbton. Die meisten Hörer bemerken ein Problem ab etwa 5 Cent Abweichung.
BPM
Schläge pro Minute (Beats per minute). 60 BPM entspricht einem Schlag pro Sekunde. Andante liegt bei etwa 76–108, Allegro bei 120–156.
Taktart
Zwei Zahlen am Anfang eines Stücks. Oben: Zählzeiten pro Takt. Unten: Welcher Notenwert eine Zählzeit erhält.

Im Detail · Akkorde

Akkorde & Gitarrengriffe

🎸 30+ Akkordtypen mit Alias-Anzeige

Der Akkord-Builder kennt über 30 Typen — von einfachen Dreiklängen über Septakkorde bis hin zu erweiterten und alterierten Akkorden. Gängige enharmonische Alias-Schreibweisen werden gleich mit angezeigt:

  • C6 ∼ Cadd13
  • Cm7b5 ∼ Cø7
  • C° ∼ Cdim
  • C+ ∼ Caug

So begegnen dir beide Schreibweisen schon beim Lernen — nicht erst, wenn sie in einem Leadsheet auftauchen.

🎸 Spezial-Modus für eigene Voicings

Wenn du eigene Tonkombinationen analysieren möchtest, nutze den Spezial-Modus — er erkennt auch ungewöhnliche Voicings und schlägt den passenden Akkordnamen vor. Ideal für Gitarristen und Pianisten, die mit offenen Stimmungen oder eigenen Griffmustern arbeiten.

🎸 Gitarrengriffe nach Schwierigkeit

Jeder Akkord zeigt mehrere Griffvarianten — sortiert nach Schwierigkeit (leicht, mittel, fortgeschritten) und Spielweise (offene Akkorde oder Barré-Akkorde). Beispiel: C-Dur als offener Anfängerakkord und als Barré-Akkord für Fortgeschrittene.

Basis · Offener Akkord

C-Dur

× 3 2 1 E A D G B e
Drei Finger, drei offene Saiten, klarer Klang — der erste Akkord für Anfänger. Grundton C auf dem 3. Bund der A-Saite (orange).
Fortgeschritten · Barré

C-Dur (A-Form, 3. Bund)

3 × 1 Barre 1 3 4 2 E A D G B e
Zeigefinger als Barré auf dem 3. Bund, die anderen Finger auf dem 5. Bund. Verschiebbare Form — einen Bund höher ergibt Cis/Des.

📤 PDF- und Bild-Export

Jeder Akkord kann exportiert werden — als PDF oder als quadratisches Bild (passt für Instagram). Der Export enthält: Akkordname, Aliase, Formel, Töne, Intervalle, Beschreibung und Griffbild. Ideal für eigene Übungsblätter oder den Einsatz im Unterricht.


Im Detail · Quintenzirkel

Quintenzirkel, Tonleitern & Intervalle

Diese Darstellung macht Tonartbeziehungen sofort sichtbar: Benachbarte Segmente liegen eine Quinte auseinander, die beiden äußeren Ringe zeigen identisch klingende Tonarten in unterschiedlichen enharmonischen Schreibweisen, und der innere Ring stellt jede Paralleltonart in Moll direkt unter ihren Dur-Partner. Besonders hilfreich beim Songwriting und beim Verstehen von Akkordfolgen — die Circle of Fifths Auto Android-App erweitert diese Ansicht um den Akkord-Builder, Tonleitern im Notensystem und Audio-Wiedergabe.

𝄞 Tonleitern im Notensystem

Die gewählte Dur-Tonleiter wird im Notensystem dargestellt, ergänzt durch:

  • Stufenanalyse mit allen 7 Tönen
  • Schrittmuster (Ganz-/Halbtonschritte) visuell markiert
  • Intervallanalyse vom Grundton aus
  • Akkordton-Markierung (Grundton, Terz, Quinte in Orange hervorgehoben)

Geeignet für Schüler und Fortgeschrittene, die Notenschrift und Theorie direkt verknüpfen wollen.

〰️ Intervalle & Schwingungsbilder

Die Intervall-Ansicht listet alle Intervalle der gewählten Tonart auf — mit Halbtonanzahl, Funktion (Prime, Sekunde, Terz usw.) und Hörbeispiel beim Antippen. Ideal für die Gehörbildung.

Die animierten Schwingungsbilder zeigen die Wellenform jedes Tons in Echtzeit. Die Visualisierung macht hörbare Zusammenhänge sichtbar — warum manche Intervalle harmonisch klingen (einfache Frequenzverhältnisse) und andere nicht. Obertonstrukturen und Klangcharakter werden grafisch greifbar.


Praxistipps

Fünf Wege, die App in deinem wöchentlichen Üben einzusetzen

Funktionen helfen nur, wenn sie auch benutzt werden. Hier sind fünf konkrete Routinen, die unsere Nutzer mit uns geteilt haben — kombiniere sie frei mit dem, woran du gerade arbeitest.

Fünfminütiges Warm-up

Wähle jeden Morgen eine zufällige Tonart auf dem Zirkel. Spiele ihre Tonleiter auf und ab, dann arpeggiere die Akkorde I, IV und V. Nach zwei Minuten sind die Finger wach und das Ohr in dieser Tonart angekommen. Drehe dich im Laufe der Woche im Uhrzeigersinn weiter durch den Zirkel.

Gehörbildungs-Übung

Öffne die Intervall-Ansicht, stelle die Audio-Wiedergabe auf Zufall und versuche, jedes Intervall zu benennen, bevor du auf die Lösung tippst. Beginne nur mit reinen Quinten und Oktaven; nimm Terzen und Sexten dazu, sobald diese sicher sitzen. Fünf Minuten am Tag summieren sich schnell.

Akkord für Akkord transkribieren

Such dir einen Song aus, den du magst. Finde seine Tonart auf dem Zirkel und schreibe die sechs diatonischen Akkorde auf, die zur Verfügung stehen. Die meisten Pop-Songs nutzen nur drei oder vier davon — mit dieser Spickliste in der Hand wird das Heraushören ein Ausschlussverfahren statt Raterei.

Tempo-Leiter

Spiele eine schwierige Stelle dreimal sauber bei 60 BPM. Erhöhe auf 66, dann 72, dann 80. Sobald du einen Fehler machst, gehe zwei Stufen zurück. Das Metronom plus diese Regel führt dich schneller zum Aufführungstempo als jeder Rat „spiel einfach schneller“.

Schwingungsbilder hören

Spiele zwei Töne im Abstand einer Quinte und beobachte, wie die gemeinsame Wellenform sich in ein sauberes, sich wiederholendes Muster setzt. Spiele dann zwei Töne im Abstand eines Tritonus und beobachte, wie dieselbe Anzeige flackert. Du trainierst dein Auge, das zu bestätigen, was dein Ohr hört — Konsonanz und Dissonanz, sichtbar gemacht.

Songwriting-Spaziergang

Öffne den Zirkel, wähle eine Dur-Tonart und schreibe ihre sechs diatonischen Akkorde auf. Such dir vier davon in beliebiger Reihenfolge aus — das ist deine Strophe. Ordne dieselben vier für den Refrain neu an. Füge für die Bridge die Paralleltonart in Moll hinzu. Schon hast du eine komplette Song-Struktur, ganz aus einer Tonart gebaut.


FAQ

Häufig gestellte Fragen

Ob du gerade prüfst, ob die App zu dir passt — oder wie du das Beste aus einer Funktion herausholst — das sind die Fragen, die wir am häufigsten hören.

Muss ich Noten lesen können, um die App zu nutzen?

Nein. Jede Ansicht zeigt dieselbe Information auf mehrere Arten: Akkordsymbol, Stufenbezeichnung, Tonnamen im Notensystem und Tabulatur-artige Griffbilder für Gitarristen. Du kannst dir die Darstellung aussuchen, die dir gerade am meisten Sinn ergibt — und die anderen nach und nach mit dazunehmen, wenn sie dir vertrauter werden.

Funktioniert die App ohne Internetverbindung?

Ja. Nach dem einmaligen Download aus Google Play funktionieren alle Funktionen vollständig offline. Es gibt kein Konto, keine Cloud-Synchronisation und kein Login. Das Stimmgerät nutzt das Mikrofon lokal; das Metronom erzeugt Audio lokal; die Akkord- und Tonleiterdaten stecken in der App selbst. Lediglich das optionale Play-Store-Update benötigt eine Verbindung.

Wie genau ist das chromatische Stimmgerät?

Das Stimmgerät läuft mit dem YIN-Algorithmus bei einer Abtastrate von 44,1 kHz und zeigt die Abweichung in Cent an. Unter normalen Übungsbedingungen (ein ruhiger Raum, ein klar angeschlagener Ton) erreicht es eine Auflösung von etwa einem Cent — deutlich unter dem, was ein trainiertes Ohr hören kann. Starkes Vibrato, viel Verzerrung oder ein sehr lautes Umfeld können diese Genauigkeit reduzieren, doch der Algorithmus ist speziell dafür ausgelegt, beim obertonreichen Klang gezupfter und gestrichener Saiten stabil zu bleiben.

Für welche Instrumente eignet sich die App?

Der Akkord-Builder und die Tonleiter-Ansichten sind instrumentenübergreifend und funktionieren für Klavier, Gitarre, Bass, Ukulele, Blechblas- und Holzblasinstrumente sowie Gesang. Die Griffbilder sind speziell für die sechssaitige Gitarre in Standardstimmung (E–A–D–G–H–e) ausgelegt; das Stimmgerät ist chromatisch und erkennt daher jedes tonale Instrument oder jede Singstimme.

Was ist der „Spezial-Modus“ im Akkord-Builder?

Im Spezial-Modus kannst du jede beliebige Tonkombination eingeben — auch ungewöhnliche, die nicht zu einer Standardakkordform passen — und die App schlägt den wahrscheinlichsten Akkordnamen vor (mit Umkehrungen und Slash-Akkord-Interpretationen, wo sinnvoll). Das ist das Werkzeug für den Moment, in dem du am Instrument ein interessantes Voicing findest und wissen willst, wie es auf dem Papier heißt.

Kann ich Akkord-Übersichten für eigene Übungsblätter exportieren?

Ja. Jede Akkord-Ansicht hat einen Export-Button, der entweder ein PDF (gut zum Ausdrucken) oder ein quadratisches PNG-Bild (gut zum Teilen auf Instagram oder in Nachrichten) erzeugt. Der Export enthält den Akkordnamen, gängige Aliase, die Formel, die ausgeschriebenen Töne, die Intervalle vom Grundton, eine kurze Beschreibung und das Griffbild. Lehrer nutzen das, um in wenigen Minuten schülerspezifische Handouts zu erstellen.

Die App ist kostenlos — wie wird sie finanziert?

Die Android-Version finanziert sich über gelegentliche, dezente Werbung. Es gibt kein kostenpflichtiges Abonnement, keine „Pro“-Stufe hinter einer Bezahlschranke und kein Sammeln persönlicher Daten. Das Ziel ist, Musiktheorie-Werkzeuge für alle zugänglich zu halten — auch für Schüler und Hobbymusiker, die sonst einen Stapel teurer Bücher kaufen müssten, um denselben Stoff abzudecken.

Welche Sprachen unterstützt die App?

Sechs Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Japanisch und Chinesisch. Die Übersetzung umfasst die gesamte Oberfläche sowie die Akkord- und Intervallbeschreibungen, sodass die App in deiner bevorzugten Sprache durchgängig nutzbar ist. Die Musiktheorie selbst verwendet internationale Notation (C, D, E… / do, re, mi… / 1, 2, 3…), die Symbole auf dem Bildschirm bleiben also in allen sechs Versionen gleich.

Ist die App für Lehrkräfte geeignet?

Sie wird von vielen Privat-Musiklehrern als Nachschlage- und Demonstrationswerkzeug im Unterricht genutzt — besonders für Schüler an der Schwelle vom Anfänger zum Fortgeschrittenen. Die exportierbaren Akkord- und Tonleiter-Blätter sind im Unterricht die beliebteste Funktion: Ein schnelles PDF ersetzt das fünfte Abschreiben desselben Akkordbildes von Hand.


Aktuell — Version 1.3

Was ist neu?

Version 1.3 — Highlights

  • Animierte Schwingungsbilder für jeden Ton und jedes Intervall
  • Intervall-Ansicht mit Halbtönen, Funktion und Hörbeispiel
  • Quintenzirkel vollständig interaktiv — 24 Tonarten, Detail-Popup
  • Akkord-Builder mit 30+ Typen und Alias-Anzeige (z. B. C6 ∼ Cadd13)
  • „Spezial“-Modus für eigene Voicings
  • Gitarren-Voicings nach Schwierigkeit sortiert
  • Metronom und chromatisches Stimmgerät integriert
  • 6 Sprachen vollständig übersetzt

Verfügbare Sprachen

🇩🇪 Deutsch 🇬🇧 English 🇪🇸 Español 🇫🇷 Français 🇯🇵 日本語 🇨🇳 中文

Die App funktioniert vollständig offline — alle Funktionen sofort verfügbar, keine Anmeldung, kein Konto.

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Kostenlos für Android im Google Play Store — aktiv entwickelt, regelmäßig neue Funktionen.

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Du kannst einen Teil der App-Funktionen direkt hier im Browser ausprobieren — Quintenzirkel-Finder, Tonleitern mit Notensystem und Audio, Capodaster-Rechner und Akkord-Finder.

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